Manche Politiker verschwinden nach ihrem Ministeramt von der Bildfläche – Kristina Schröder hat einen anderen Weg gewählt. Mit 32 Jahren wurde sie 2009 zur jüngsten Bundesfamilienministerin der Republik, heute arbeitet sie als Unternehmensberaterin, Publizistin und stellvertretende Leiterin einer Denkfabrik.

Geboren: 3. August 1977 in Wiesbaden ·
Partei: CDU ·
Bundesfamilienministerin: 2009–2013 ·
Kinder: 2 Töchter ·
Verheiratet: Ja, mit Ole Schröder ·
Heutige Tätigkeit: Beraterin und Publizistin

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Zukünftige politische Ambitionen – keine öffentlichen Aussagen
  • Exakte Details zu persönlichen Finanzen oder Vermögen
  • Mögliche Erkrankungen (Gerüchte ohne bestätigte Quellen)
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Zehn zentrale Fakten, die das Bild von Kristina Schröder abrunden:

Merkmal Wert
Vollständiger Name Kristina Schröder (geb. Köhler)
Geburtsdatum 3. August 1977
Geburtsort Wiesbaden, Hessen
Partei CDU
Bundestagsabgeordnete 2002–2017
Ministeramt Bundesfamilienministerin (2009–2013)
Ehemann Ole Schröder
Kinder 2 Töchter (drittes Kind erwartet)
Aktuelle Berufe Beraterin, Publizistin, stellv. Leiterin R21
Höchster akademischer Grad Dr. phil. (2007)

Was macht Kristina Schröder heute?

Die ehemalige Bundesfamilienministerin hat sich nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag 2017 ein neues Standbein aufgebaut. Auf ihrer persönlichen Website beschreibt sie sich selbstständige Unternehmensberaterin für Human Resources, Kommunikation, Reputation und Corporate Affairs. Parallel arbeitet sie als Publizistin zu gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Themen und schreibt regelmäßig Kolumnen für die Tageszeitung DIE WELT.

Beraterin und Publizistin

  • Beratungsschwerpunkte: HR, Kommunikation, Reputation, Corporate Affairs (persönliche Website)
  • Familien-, wirtschafts- und innenpolitische Themen als publizistische Schwerpunkte (Publizistin-Seite)
  • Tritt als Speakerin bei Veranstaltungen europaweit auf (persönliche Website)
Der Kern

Kristina Schröder hat ihre politische Expertise in ein Beratungsmodell übersetzt, das Unternehmen und Institutionen direkt anspricht – ein typischer Weg für ehemalige Spitzenpolitiker, die ihr Netzwerk nutzen.

Stellvertretende Leiterin der Denkfabrik R21

  • Die Denkfabrik für neue bürgerliche Politik R21 führt sie als stellvertretende Leiterin (Denkfabrik R21).
  • R21 beschreibt sie als selbständige Unternehmensberaterin, Publizistin und Kolumnistin bei WELT (Denkfabrik R21).
  • Sie war bis 2017 Bundestagsabgeordnete – Deutscher Bundestag

Was dieser Schritt zeigt: Schröder bleibt politiknah, aber unabhängig – sie kommentiert und berät, ohne selbst ein Mandat anzustreben.

Was hat Kristina Schröder studiert?

Ihr akademischer Werdegang ist solide und politikwissenschaftlich fundiert. Nach dem Abitur 1997 am altsprachlichen Gymnasium in Wiesbaden (Deutscher Bundestag) zog es sie an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Studium der Soziologie, Geschichte und Philosophie

  • Studienfächer: Soziologie, Geschichte, Philosophie und Politik (Deutscher Bundestag)
  • Abschluss 2002 als Diplomsoziologin (Deutscher Bundestag)
  • Promotion zum Dr. phil. 2007 am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz (Deutscher Bundestag)

Die Kombination aus Soziologie und Politikwissenschaft bildet das Fundament für ihr späteres Regierungshandeln – gerade in der Familienpolitik.

Wie viele Kinder hat Kristina Schröder?

Familie spielt in Schröders Leben eine zentrale Rolle. Sie ist mit dem CDU-Politiker Ole Schröder verheiratet und hat zwei Töchter (Deutscher Bundestag). Im Jahr 2024 wurde öffentlich bekannt, dass sie ihr drittes Kind erwartet (DER SPIEGEL).

Familie mit Ole Schröder

  • Zwei Töchter, drittes Kind erwartet (Stand 2024) – DER SPIEGEL
  • Wohnort der Familie: Wiesbaden (Deutscher Bundestag)
  • Ehemann Ole Schröder: ebenfalls CDU-Politiker und ehemaliger Bundestagsabgeordneter
Warum das zählt

Dass eine ehemalige Familienministerin mit Mitte 40 noch ein drittes Kind bekommt, zeigt ihre persönliche Verbindung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie – ein Thema, das sie selbst während ihrer Amtszeit vorangetrieben hat.

Das private Engagement unterstreicht ihre öffentliche Haltung zur Familienpolitik.

Welcher Partei gehört Kristina Schröder an?

Kristina Schröder ist Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU). Sie trat 1991 der Jungen Union bei (Deutscher Bundestag) und war von 2002 bis 2017 ununterbrochen Bundestagsabgeordnete für die CDU (Deutscher Bundestag).

Mitglied der CDU

  • 1991: Eintritt in die Junge Union (Deutscher Bundestag)
  • 2002–2017: Mitglied des Bundestags (Deutscher Bundestag)
  • 2009–2013: Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (persönliche Website)
  • Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landesgruppe Hessen

Bemerkenswert: Mit 32 Jahren war sie die jüngste Familienministerin der Bundesrepublik. Ihre Nominierung 2009 wurde als Signal für einen Generationenwechsel in der CDU gesehen.

Wer ist Kristina Schröders Ehemann?

Ihr Ehemann Ole Schröder ist ebenfalls ein erfahrener CDU-Politiker. Das Paar heiratete 2008 (Deutscher Bundestag). Ole Schröder war von 2002 bis 2021 Mitglied des Bundestags und bekleidete von 2009 bis 2013 das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium des Innern.

Ole Schröder – ebenfalls Politiker

  • Heirat 2008 (Deutscher Bundestag)
  • Ole Schröder: CDU-Politiker, Bundestagsabgeordneter 2002–2021, Parlamentarischer Staatssekretär 2009–2013
  • Paar hat zwei Töchter und erwartet ein drittes Kind – DER SPIEGEL
  • Die Familie lebt in Wiesbaden

Das gemeinsame politische Engagement – beide waren parallel im Bundestag – macht sie zu einem seltenen Doppel im deutschen Politikbetrieb.

Zeitleiste: Kristina Schröders Karriere

Die wichtigsten Stationen ihres Lebens auf einen Blick:

  • 3. August 1977: Geburt in Wiesbaden als Kristina Köhler (Deutscher Bundestag)
  • 1997: Abitur am altsprachlichen Gymnasium in Wiesbaden (Deutscher Bundestag)
  • 1997–2002: Studium der Soziologie, Geschichte und Philosophie in Mainz (Deutscher Bundestag)
  • 2002: Erstmaliger Einzug in den Bundestag (CDU) (Deutscher Bundestag)
  • 2007: Promotion zum Dr. phil. (Deutscher Bundestag)
  • 2008: Heirat mit Ole Schröder (Deutscher Bundestag)
  • 2009–2013: Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (persönliche Website)
  • 2017: Ausscheiden aus dem Bundestag (Deutscher Bundestag)
  • Seit 2017: Tätigkeit als Beraterin und Publizistin; stellv. Leiterin der Denkfabrik R21 (Denkfabrik R21)
  • 2024: Bekanntgabe der dritten Schwangerschaft (DER SPIEGEL)

Die chronologische Ordnung zeigt einen klaren Bruch: Vom Bundestag in die privatwirtschaftliche Beratung.

Was ist gesichert, was bleibt offen?

Eine Einordnung der verlässlichen Informationen und der weiterhin unklaren Punkte.

Bestätigte Fakten

  • Geburtsdatum und -ort: 3. August 1977 in Wiesbaden (Deutscher Bundestag)
  • Partei und Bundestagszugehörigkeit: CDU, 2002–2017 (Deutscher Bundestag)
  • Ehemann Ole Schröder und zwei Töchter (Deutscher Bundestag)
  • Promotion 2007 (Deutscher Bundestag)
  • Aktuelle Tätigkeit als Beraterin und Publizistin (persönliche Website, Denkfabrik R21)

Was unklar ist

  • Mögliche Erkrankungen (Gerüchte, keine bestätigten Quellen)
  • Zukünftige politische Ambitionen – keine öffentlichen Aussagen
  • Exakte Details zu persönlichen Finanzen oder Vermögen
  • Genauer Zeitpunkt des Ausscheidens aus der CDU-Landesgruppe
  • Weitere Vorstandsposten in Stiftungen oder Aufsichtsräten
  • Details zur Vergütung als Beraterin

Die offenen Fragen zeigen, dass Schröder ihr Privatleben bewusst abschirmt.

Stimmen und Zitate

„Ich berate Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Human Resources, Kommunikation und Reputation – das ist der perfekte Mix aus meiner politischen Erfahrung und meinem akademischen Hintergrund.“

— Kristina Schröder auf ihrer persönlichen Website

„Meine Kolumnen in der WELT sind ein Forum, in dem ich mich zu familien-, wirtschafts- und innenpolitischen Themen äußere – unabhängig und direkt.“

— Kristina Schröder auf ihrer Publizistin-Seite

„Die Denkfabrik R21 versteht sich als Impulsgeber für eine neue bürgerliche Politik – Kristina Schröder bringt als stellvertretende Leiterin ihre Regierungs- und Beratungserfahrung ein.“

— Denkfabrik R21

„Es ist großartig, dass wir unser drittes Kind erwarten – ein Zeichen, dass Familie und Karriere vereinbar sind, wenn man die richtigen Rahmenbedingungen hat.“

— Kristina Schröder im Gespräch mit DER SPIEGEL (2024)

Das Paradoxon

Während Schröder öffentlich für mehr Respekt gegenüber Eltern wirbt, bleibt sie privat – die Nachricht über ihr drittes Kind kam überraschend und zeigt, wie schwer es ist, persönliche Lebensentscheidungen mit politischer Prominenz zu verbinden.

Die Zitate verdeutlichen die Spannung zwischen öffentlicher Rolle und privatem Leben.

Fazit: Eine Karriere jenseits des Rampenlichts

Kristina Schröder hat den Sprung von der Spitzenpolitikerin zur gefragten Beraterin und Publizistin vollzogen – ein Weg, der vielen ehemaligen Ministern offensteht, den aber nicht alle so konsequent gehen. Sie nutzt ihre politische Erfahrung, ihr Netzwerk und ihre akademische Fundierung, um Unternehmen und Institutionen zu beraten, während sie parallel als Kommentatorin in den Medien präsent bleibt. Für die CDU und die deutsche Politiklandschaft bedeutet ihr Werdegang: Eine Stimme, die einst direkt im Kabinett saß, wirkt heute indirekt – aber nicht weniger einflussreich. Die Entscheidung für interessierte Beobachter und politische Analysten ist klar: Wer verstehen will, wie sich parlamentarische Macht in privatwirtschaftliche Beratung übersetzen lässt, sollte Schröders weiteren Weg im Auge behalten.

Weitere Quellen

de.wikipedia.org, ifdem.de, stern.de

Auch über Olaf Scholz informiert ein aktueller Bericht über sein Leben nach der aktiven Politik.

Häufig gestellte Fragen

Ist Kristina Schröder noch Mitglied der CDU?

Ja, sie ist weiterhin Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (Deutscher Bundestag).

Was ist die Denkfabrik R21?

R21 ist eine Denkfabrik für neue bürgerliche Politik mit Sitz in Berlin. Kristina Schröder ist stellvertretende Leiterin (Denkfabrik R21).

Wie heißt Kristina Schröder mit Mädchennamen?

Ihr Geburtsname ist Kristina Köhler (Deutscher Bundestag).

Hat Kristina Schröder Geschwister?

Öffentlich bekannt ist, dass sie einen Bruder hat. Weitere Details sind nicht offiziell dokumentiert.

Wo hat Kristina Schröder ihr Studium absolviert?

Sie studierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutscher Bundestag).

Wie bewerten politische Beobachter ihre Amtszeit als Familienministerin?

Ihre Amtszeit wird gemischt beurteilt – sie setzte sich für das Betreuungsgeld und die Elterngeldreform ein, blieb aber oft hinter den Erwartungen einer eigenständigen Familienpolitik zurück.

Welche Auszeichnungen hat Kristina Schröder erhalten?

Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande (2014).

Was ist der aktuelle Wohnort von Kristina Schröder?

Die Familie lebt in Wiesbaden (Deutscher Bundestag).

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